Milch Ragu
Ist Sohn eines Riesen und einer Vulcanierin und bekommt das Leben auf der Erde unter den Menschen nicht einfach. Die Mutter war auf Erkundung im Orion als sie sich auf der Erde dann unsterblich in einen grossen friedlichen Riesen namens Ragu, der sich versteckt in den entlegensten Bergregionen des Kaukasus, verliebte. Als Milch im Jahr 1983 zur Welt kam war für die Mutter klar, dass sie selber sich nicht um das Kind kümmern konnte, da die Menschheit noch nicht bereit war für interstellaren Konfrontationen mit ausserirdischen Rassen. Sie musste die Erde wieder verlassen und konnte Milch wegen der interstellaren Konvention nicht zurück nach Vulcan mitnehmen. Niemals sollte Milch seine Mutter sehen dürfen. Zuerst kümmerte sich Ragu um Milch, dessen Name daraus hervor sprang, weil er die Finger nicht von der Albrus Ziege lassen kann und dessen Milch über alles liebt. Alsbald aber Milch intellektuell seinem Vater um Längen voraus schreitet, musste er weiter gehen. Ragu sah ein, dass sich Milch hier in den Bergen nicht entwickeln konnte und schickte Milch auf das beste Internat das es gibt. Doch auch bald dort fühlte er sich apart der anderen Kinder in der Schule, denn durch die vererbten Gene wurde er zwei Köpfe grösser als alle anderen in der Klasse und hatte spitzige Elfenohren wie die seiner Mutter. Die anderen hänselten Milch, wobei er seinen Wunsch diese Welt verlassen zu wollen immer stärker entwickelte und sich desto mehr von der Gesellschaft um sich entfernen wollte. Er entschied sich einen Plan zu schmieden, wie er seinen Eigenen weg gehen könnte und liess sich in einer Scheune weit weg der bewohnten Welt nieder. Er wurde unabhängig von den Menschen und entschloss sich diese bald hinter sich zu lassen. Aus Trümmerteilen und eigens entwickelter Technologien, setzt er seinen Bauplan eines Raketen um der ihn in die Weiten des Alls hinaus schiessen kann um. Diese Rakete wurde so gross, dass es das Dach seiner eigenen Scheune überragte. Eines Tages war es so weit, und er konnte den Countdown seiner Rakete starten. Der Abschuss erfolgte. Und den Aufstieg in die Schwerelosigkeit, kam den Wunsch zur Abspaltung von der Erde mit jedem abnehmenden Newtonmeter so nah wie noch nie zu vor in seinem Leben. Draussen, bei erster Umrundung der Sonne und vollem Schub in Richtung Unendlichkeit, erlebt Milch die endlose Freiheit die ihm jetzt gegeben ist. Er besucht fremde Planeten, macht Weltraumspaziergänge und kümmert sich liebevoll um sein eigenes Raumschiff. Am Tag 1'983 nach Start erschliesst er Orbit eines wunderschönen Planeten, der leicht azurblau Schimmert und vor einem im Hintergrund pur pur rot-violett, leuchtenden Nebelstaubwolke seine Kreise zieht. Die Sonne des Sonnensystems in der er sich befindet scheint heller und einladender als alle anderen an der er bis jetzt entlang gekommen ist. Als er landet, begrüssen ihm Humanoide mit spitzen Ohren. Spitze Ohren wie diejenigen die er an seinem Kopf hat. Er ist auf dem Planeten Vulcan. Als er erste Schritte auf diesem Planeten geht, vorbei an felsige Kluften die aus blauen Seen herausragen, auf weichem grünen Gras, kommt ihm eine Frau entgegen. Als sie sich begegnen, spricht sie zu ihm:"Hallo Milch, habe dich bereits erwartet. Ich bin deine Mutter", und zeigt ihm lächelnd den weiteren weg den Hügel hinauf zu ihrer Heimat. Beide nahmen fortan gleiche Wege und Milch befand sich endlich Zuhause.





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